Langzeittest Samsung SSD 840 EVO 1TB

Ich hab heut festgestellt das meine 1TB SSD (840 EVO) von Samsung nun schon bald 3 Jahre alt wird und hab mal geschaut wie sich die Performance so verhalten hat in dieser Zeit. Ich hatte ab und zu mal nen Benchmark laufen lassen mit dem Samsung Magician Tool und hier ist das Ergebnis: Warum die IOPS-Messung vom Juli 2016 so schlecht war weiss ich nicht mehr. Hab in der ganzen Zeit mehrmals das Betriebsystem geupgraded, vielleicht war da mal irgendwas falsch eingestellt oder ein Treiberproblem, keine Ahnung. Der Vollständigkeit halber hier noch die SMART Daten dazu:
Als Fazit kann ich sagen das ich immernoch zufrieden bin mit der Platte. Die Geschwindigkeit ist mehr als ausreichend für mich und bisher tat sie tadellos ihren Dienst. Bin gespannt wie lange sie durchhält 🙂

Tool-Tip: dotTRACE

Hui, hier ist ja schon lange nichts mehr passiert seh ich gerade, dann wirds aber mal wieder höchste Zeit für einen Beitrag 😀 Ich war neulich dazu gezwungen mir mal den genauen Start-Ablauf einer von mir entwickelten Anwendung anzuschauen, da diese eine recht lange Ladezeit hatte und ich mir einfach nicht erklären konnte wo die herkommt. Die Anwendung verwendet allerhand Drittanbieter-Bibliotheken, unter anderem auch NHibernate und FluentNHibernate als Aufsatz und ich hatte diese beiden im Verdacht für die schlechte Startperformance verantwortlich zu sein. Natürlich sucht man die Schuld erstmal bei jemand anderem, das ist ja logisch 😉 Nach einigem Google-Consulting bin ich dann darauf gestoßen, dass ich das Problem, wie so oft im Leben, nicht alleine habe und das jemand anders dafür auch schon eine Lösung gefunden hat. Um das Problem zu finden benutzte derjenige einen sogenannten Profiler namens dotTRACE von jetbrains. Dieses Tool zeigt einem exakt welche Schritte seine Anwendung durchläuft und wieviel Zeit diese Schritte gekostet haben. Da sieht man meistens sofort wer für das Performanceproblem verantwortlich ist. Ich hab das dann auch mal installiert und konnte dann das gleiche Problem auch bei mir feststellen. Genial dieses Tool! Tatsächlich war FluentNHibernate schuld. Genauer gesagt war das Problem eine Routine bei der Initialisierung der Konfiguration durch FluentNH. Dank dotTrace konnte ich sehen das da intern beim generieren der Konfiguration ein XML-Dokument erstellt wird, was ein vergleichsweise zeit/rechen-intensiver Vorgang ist. Das macht FluentNH bei jedem Startvorgang, auch wenn sich an der Konfiguration nichts geändert hat. Als Lösung gab er an diese Konfiguration als Binary-File abzuspeichern und diese beim Laden einfach einzuwerfen anstatt FluentNH das immer wieder neu generieren zu lassen und das hat mir letztendlich mehr als die Hälfte der Ladezeit eingespart. Großartig, dafür liebe ich das Internet 🙂 Abschließend muss ich diesem hervorragenden Tool aber noch einen halben Punkt in der B-Note abziehen, für das schlechte Anchoring des Fensters. Aber ansonsten bekommt's von mir eine absolute Empfehlung!