Fahrsicherheitstraining in Linthe

Lange habe ich mich schon auf diesen Tag gefreut und letzten Sonntag war es dann endlich soweit: Fahrsicherheitstraining in Linthe stand auf dem Programm. Hier mal die wichtigsten Punkte die ich da gelernt habe und die jeder Autofahrer beherzigen sollte. Generell gilt:
  • Die Kopflehne sollte mit dem oberen Ende des Kopfes abschließen, sonst bringt sie keine Punkte.
  • Der Sitz bzw. die Rückenlehne sollte so weit vorne sein, dass man bequem beide Handgelenke gleichzeitig oben auf dem Lenkrad ablegen kann.
  • Lenkräder sind bei den meisten Autos verstellbar. Das sollte man nutzen um die optimale Position zu haben.
  • Die Hände am Lenkrad sollten optimalerweise auf den Positionen 3 Uhr und 9 Uhr gehalten werden. Die Positionen 2 uhr und 10 Uhr sind veraltet.
  • Durchgestreckte Arme und Beine sind generell zu vermeiden im Auto. Man sollte immer einen Winkel lassen, da sie sich beispielsweise die Beine beim Aufprall sonst gerade durch die Hüfte schieben und alles bricht was nur brechen kann.
  • Beine auf dem Amaturenbrett oder auf dem offenen Seitenfenster sind absolut tabu, denn beim Aufprall rutscht man sonst sauber unter dem Gurt durch und das wars dann.
  • Wenn man sich nur 2 neue Reifen kauft sollte man diese immer hinten und die zwei alten Reifen vorn aufziehen, da die Hinterachse die Führungsspur darstellt und es da noch schwierieger ist das Auto abzufangen wenn man ins schleudern gerät. Daher ist es wichtiger hinten mehr Grip zu haben als vorne. Das gilt auch bei Hecktrieblern wie BMW.
  • Wenn einem bei hohem Tempo auf der Hinterachse ein Reifen platzt und man ins schleudern gerät, dann sollte man zunächst eine Vollbremsung machen und nicht versuchen durch wilde Lenkmanöver das Auto abzufangen. Das Auto gerät in diesem Fall zu 99% ausser Kontrolle und daher ist es wichtiger langsamer zu werden als in irgendeine Richtung zu lenken was vermutlich sowieso nichts bringt.
  • ESP ist unheimlich hilfreich wenn man auf glatter Fahrbahn ins schleudern Gerät, wirklich ne gute Erfindung.
  • Bei Autos mit ABS gilt beim erkennen eines Hindernis auf der Strasse: Bremsbeginn ist gleich Lenkbeginn
  • Ohne ABS sollte man zuerst hart bremsen, dann Bremse wieder lösen und dann erst mit lenken beginnen
  • Für Schaltwagen gilt:
  • Bei Gefahrenbremsung (Vollbremsung) sollte man grundsätzlich die Kupplung treten, denn es wird sofort keine Kraft mehr übertragen auf die Räder.
  • Das Bein zum Kuppeln sollte nicht aufliegen sondern etwas angewinkelt sein, damit man noch Reserven hat.
Als Fazit kann ich sagen das mir dieser Tag echt viel Spass gemacht hat. Man hatte endlich mal Gelegenheit an die persönlichen und die physischen Grenzen des Fahrzeugs zu gehen, was man so auf der Strasse nicht machen kann. Ich habe für mich festgestellt das meine Grenzen unter denen meines Autos liegen, denn zum Beispiel beim schnelle Kurven fahren hab ich mich kaum getraut so schnell zu fahren wie das Auto eigentlich kann. Das fand ich schon beeindruckend. Genauso beeindruckend war die Demonstration der Bremswege des Fahrzeugs bei 30, 50 und 70 km/h. Aufgrund der trägen Reaktionszeit des Menschen beginnt die Bremsung erst viele Meter später nachdem man ein Hindernis auf der Strasse erkannt hat. Das heisst das man während dieser Zeit ja noch die volle Geschwindigkeit drauf hat bevor das Gehirn einem sagt das man bremsen muss. Ich könnte noch einges mehr aufzählen aber hier werde ich mal nen Strich ziehen. Jedenfalls glaube ich das ich viel dazugelernt habe und möchte sowas jedem ans Herz legen der ein Fahrzeug fährt. Wer kein eigenes Auto hat kann für nen Aufpreis auch eins dazumieten. Vielen Dank an meine Frau für dieses tolle Geschenk 😀 In diesem Sinne wünsche ich uns und euch allzeit eine unfallfreie Fahrt!

Unfälle passieren…

... und manchmal ist man mittendrin. (Artikel via Meetingpoint) unfall Ich war hier einer der Ersthelfer am Unfallort und muss schon sagen, das mir  im ersten Moment ganz schön mulmig war als ich auf das Autowrack zu lief. Man weiss ja nicht, was einen da gleich für ein Anblick erwartet wenn man ins Innere des Wracks blickt (das sah echt übel aus von weitem). Als ich dann sah wer da drin lag war ich im ersten Moment froh darüber das die junge Frau relativ unverletzt aussah aber zugleich auch geschockt, weil ich sie kenne. Mein erster Eindruck bestätigte sich unmittelbar danach, denn sie war wirklich kaum verletzt und auch ansprechbar. Sie hatte einen Schock und sah kreidebleich aus, aber sie konnte sprechen und es war kein Blut zu sehen, insofern erstmal Entwarnung. Der Notarzt war bereits informiert und kaum 10 Minuten später vorort, aber wenn man da so hockt und drauf wartet kommt einem die Zeit wie Stunden vor. Naja, jedenfalls freue ich mich das es ihr wieder gut geht und bis auf ein paar Prellungen nichts passiert ist. Worüber ich mich hier nicht freue, ist der gnadenlose Sensationsjournalismus der hier betrieben wurde. Ich muss hier mal was klarstellen, was in dem Artikel völlig falsch dargestellt wurde:
Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Brandenburg mussten die Eingeklemmte aus dem Fahrzeugwrack befreien
Also eine noch dreistere Lüge hab ich ja lange nicht gelesen! Erstens war die junge Frau nicht eingeklemmt und zweitens haben WIR sie aus dem Auto gezogen und keineswegs die Kameraden der Feuerwehr... Als die Feuerwehr am Unfallort ankam haben die lediglich noch ein bischen Zeug verstreut um das ausgelaufene Benzin aufzusaugen, das war alles! Toll fand ich auch das die Polizei mal locker 10 Minuten später, als allerletzte, am Unfallort ankam. Ebenfalls total übertrieben ist hier das Wort "schwerverletzt". Also schwerverletzt heisst bei mir "kurz vorm Ableben" und nicht "leichte Prellung vom Airbag". Total lächerlich diese Übertreibungen, bleibt einfach bei der Wahrheit... Dann noch alles Gute "junge Frau", hast echt Glück gehabt! Ich bin echt froh das rechts neben dir keiner saß, denn den gäbe es jetzt wahrscheinlich nicht mehr.

Eine Flossfahrt die ist lustig…

flossverleih ...eine Flossfahrt die ist schön! Das kann ich wirklich unterschreiben, allerdings nur bei schönem Wetter 😉 Letztes Wochenende waren wir zu sechst mit einem solchen Floß auf der Mecklenburger Seenplatte unterwegs. Wir sind Freitag Mittag hingefahren, haben gegen 16 Uhr das Floss übernommen und sind dann fröhlich losgeschippert. Dann haben wir mitten auf dem See angehalten und 3 von uns sind erstmal direkt reingesprungen. Mir selbst wars allerdings n' bisl zu kalt zum reinspringen, sah aber echt verlockend aus. Nach etwas umherfahren haben wir dann später in Ufernähe geankert, gegrillt und dort auch gepennt. Auf dem großen Floss sind genau 6 Schlafplätze innerhalb der Überdachung, allerdings liegt das Lenkrad so ungünstig, das an der Stelle nur eine recht  kleine Person liegen kann. Wie man sich anhand der Bilder denken kann gibts hier keine Sozialräume. Geht also alles recht rustikel zu, aber das kann man schonmal aushalten für 2 Tage denke ich. Fürs große Geschäft muss dann halt mal der Wald am Ufer herhalten... Den Samstag sind wir dann den ganzen Tag durch die Gegend gegondelt, durch diverse Seen, Kanäle, Seitenarme und Schleusen mit der Durchschnittsgeschwindigkeit von 5 km/h. Alles sehr gemütlich und bei strahlendem Sonnenschein ein echt entspanntes Vergnügen. Das durchfahren der Schleusen ist übrigens kostenlos, allerdings in der Hauptsaison nicht zu empfehlen aufgrund der extremen Wartezeiten von bis zu 5h! Das längste was wir warten mussten waren 40 Minuten oder so, ansonsten gings meist recht flott. Abends dann wieder ankern am Ufer und dann wurde ne schöne Pokerrunde gestartet. Ein runter Tisch ist standardmäßig auf dem Floss drauf, Stühle sind allerdings selbst mitzubringen. Am Sonntag war das Wetter dann allerdings nicht mehr schön, so das allen nur noch nach heimfahren war. Das haben wir dann auch direkt getan und dabei festgestellt das die Überdachung nicht besonders wasserdicht  ist. Ich war echt froh das es bis dahin nicht geregnet hat, sonst wäre die gute Laune wohl schnell dahin gewesen. Insgesamt war das ein sehr schöner Trip den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Auf dem Floss war sogar ein Rucksack mit Reservegeschirr für so Typen wie mich, die sich zwar Besteck einpacken, aber Teller und Tasse einfach zu Hause lassen. Nein, sowas brauch man ja nicht...  😉 Übrigens würde ich auf jedenfall ne Mütze empfehlen, sonst bekommt man in der Sonne aufm Wasser die Klatsche. Wir hatten alle einheitlich unsere Mafia-Hüte auf, die waren hier echt sinnvoll. Ganz nebenbei ist man mit solchen Hüten auch der absolute Hingucker bei allen die an einem vorbeifahren und Fotos machen. Ich glaube wir sind jetz auf mindestens 3 Dutzend Urlaubsbildern anderer Leute drauf 😀 In diesem Sinne, gute Flossfahrt!

Vergnügen auf Rügen…

... war das Motto für meine Familie am letzten Wochenende. Genauer gesagt waren wir  in Ralswiek, einem kleinen Örtchen ziehmlich in der Mitte der Insel, welcher durch die Störtebeker-Festspiele bekannt geworden ist. Diese Festspiele waren auch der Grund für unsere Reise, denn dafür hatten wir ziehmlich gute Karten (4. Reihe). Das ganze findet auf einer Naturbühne statt, und zwar direkt am Wasser. Alles in allem ein wirklich gelungenes Spektakel was ich wirklich mal zum Besuch empfehlen möchte! Die Aufführung war wirklich nettes Theater mit vielen guten Schauspielern, Pferden, Schiffen, Kanonen, Explosionen, Schwertkämpfen und einem Balladensänger 😉 Die Geschichte orientierte sich teilweise an historischen Fakten und auch der Humor ist hier nicht zu kurz gekommen. Ein wirklich runder Abend mit  ca. 8000 Zuschauern. Einziges Problem war leider das feuchte Wetter, das in der 2. Hälfte der Aufführung über uns kam. Allerdings waren wir mit Regenponchos ausgerüstet. Kleiner Tip: diese Ponchos sollte man lieber vorher woanders kaufen, da sind vor Ort  deutlich teurer... ralswiek (Der Typ auf den Brücke ist übrigens Wolfgang Lippert, der Balladensänger 😉 Was auf Rügen allerdings überhaupt kein Vergnügen ist sind die vielen Autos überall. Der Verkehr ist extrem auf den Inselstrassen. Für die 30km zwischen Ralswiek und Stralsund brauchten wir über eine Stunde, in Stosszeiten gar mehr als 1,5h. Nichts als Stop&Go überall, macht echt keinen Spass. Desweiteren fand ich irgendwie die Leute relativ unfreundlich. Man hat teilweise den Eindruck das die es nicht nötig haben gegenüber zahlenden Gästen freundlich zu sein, typisch Deutschland. Der Hammer war allerdings des Restaurant direkt ausserhalb der Natürbühne namens "Störti". Wir wollten da einen Abend vorher mit 10 Leuten essen gehen. Kaum den Laden betreten sagen die doch rotzfrech "Wir machen jetzt zu", wohlgemerkt um 20 Uhr! Auf die Frage wieso das denn nötig sei meinten die nur "Der Intendant (der Festspiele) mag das nicht wenn hier auf ist während der Vorstellung". Die hätten auch einfach ein Schild draussen dranmachen können mit der Aufschrift "Wegen Reichtum geschlossen", denn die haben es scheinbar nicht mehr nötig für uns den Laden aufzulassen. Das war echt der Gipfel der Dreistigkeit... Nichtsdestotrotz war es ein schönes Wochenende und sei hiermit durchaus zur Nachahmung empfohlen 😀

Jetzt bin ich Papa…

... von einem wirklich drolligen kleinen Jungen mit dem kurzen Namen Tim. Aus Respekt vor seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung werde ich allerdings jetzt und in Zukunft keine weiteren Details über meinen Sohn veröffentlichen. Das würde ich übrigens auch allen anderen Eltern sehr empfehlen, denn leider werden viel zu oft persönliche Daten von Kindern preisgegeben die sich dagegen nicht wehren können und das vieleicht garnicht gewollt hätten! Ich will mir jedenfalls später nicht von meinem Kind vorwerfen lassen, dass ich sein Leben überall breitgetreten habe... Auf diesem Weg auch nochmal vielen Dank an alle Pullerpartygäste für eure Teilnahme und die schönen Geschenke 🙂 Mein größter Dank und meine Liebe gilt natürlich meiner Frau! Erhol dich gut von den Strapazen, ich liebe dich!!!
Mein Sohn  dem könnte ich stundenlang beim schlafen zusehen, das ist so niedlich 🙂

Jungesellenabschied…

... ist die Veranstaltung, bei der sich die heiratswillige Person von seinem bisherigen Lotterleben verabschiedet bevor er oder sie in den Hafen den Ehe einläuft. Traditionell werden diese Veranstaltungen von den Trauzeugen des Brautpaares geplant und durchgeführt, natürlich getrennt nach Geschlechtern. Diesen Samstag (10.05.08) war es bei uns soweit. Der Tag vor dem ich mich wirklich etwas gefürchtet hatte, denn als "betroffener" muss man so allerhand Prüfungen bestehen und sich der Lächerlichkeit preisgeben, um sich für die Ehe als würdig zu erweisen. So auch bei uns! Gegen 15 Uhr wurde ich mit der Flüstertüte aus dem Haus gerufen, wo sich bereits 14 mir wohl bekannte Gesichter versammelt hatten um mich zu peinigen. Ab dann ging es mit allerlei Getöse in Richtung Innenstadt, wobei ich vorneweg gehen musste mit einen Bollerwagen an der Hand. In den folgenden 4 Stunden habe ich dann überall an wehrlose Passanten Schnäpse und Lollies verkauft und Unterschriften von Frauen auf meinem eigens für den Tag angefertigten Shirt gesammelt. Zusätzlich zum Verkaufen von Zeugs wurde ich dann in unserer Hauptstraße genötigt Gitarre zu spielen und dazu zu singen. Oh man, das war schon nicht so leicht wenn man kein bischen Gitarre spielen kann und keine Singstimme hat. Aber naja, da muss man durch. Gegen 19 Uhr hatte ich dann das schlimmste überstanden und der gemütliche Teil des Abends begann. Wir haben uns alle mit einem Lecker Essen belohnt, ich glaube die meisten hatten irgendwas mit Schnitzel, und im Anschluss verschwanden wir dann in einer Cocktailbar. Hier erwartete mich dann noch ein besonderes Schmankerl, was sich sicherlich jeder vorstellen kann und ich nicht näher beschreiben möchte 🙂 Genau 12h nachdem wir losgezogen sind, haben wir uns dann aus der Bar verabschiedet und sind heimwärts. Auf diesem Wege möchte ich mich nochmal bei allen beteiligten bedanken für den wunderbaren Tag den ihr mir beschert habt. Mein besonderer Dank geht an Basti, Daniel und Andreas für die Planung! Ich hoffe ich kann euch das mal zurückgeben 😉

Validierung computergestützter Systeme…

... nennt sich ein Seminar der Firma Concept Heidelberg, das ich letzte Woche in der gleichnamigen Stadt besucht habe. Hintergrund: Wenn man, wie ich, in der Medizintechnik-Branche arbeitet sollte man in der Lage sein alle seine Dokumente und sonstigen Unterlagen in einer Art und Weise zu erstellen, dass sie verschiedenen Richtlinien entsprechen, wie zum Beispiel dem Regelwerk "Good Automated Manufacturing Pratice (GAMP)". Bei dieser Veranstaltung habe ich gelernt was ich alles beachten muss damit meine Dokumente einer Prüfung durch einen unabhängigen Inspektor standhalten. Solche Inspektionen sind beispielsweise in der Pharma-Branche üblich, da sichergestellt werden muss, dass die Hersteller solcher Produkte auch professionell arbeiten und alle Teile einer Produktion auch tatsächlich das machen wofür sie spezifiziert wurden. Kurz gesagt, es geht einfach darum das alle kritischen Prozesse in einem Unternehmen lückenlos und verständlich dokumentiert sein müssen, frei nach dem Motto: "Was man nicht dokumentiert hat, dass hat man auch nicht gemacht". Die drei Referenten Dr. Günter Generlich, Sieghard Wagner und Karl-Heinz Menges haben auf eine sehr anschauliche Weise verdeutlicht was "Validierung" bedeutet und mit guten Beispiel-Unterlagen und Workshops in die Thematik eingeführt. Das war wirklich sehr ansprechend und professionell und kein bischen langweilig wie ich zuerst vermutet hatte. Die Veranstaltung fand im NH-Hotel Heidelberg statt, was ich wirklich nur empfehlen kann. Da hatte alles Hand und Fuß, von den gut getimeten Kaffeepausen Über das ausgezeichnete Mittagessen bis hin zu den hervorragenden Unterlagen. Einfach spitze, so gut hab ich mir das nicht vorgestellt 🙂 Also wer neu in diesem Thema ist wie ich, dem kann ich diesen Kurs (CV1) nur wärmstens ans Herz legen. Da das mein erstes offizielles Seminar war kamen mir die 1069 Euro zunächst erst recht hoch vor für nur 2 Tage, aber im Nachhinein stelle ich fest das diese Veranstaltung jeden Cent Wert ist. Allein der Ordner mit den vielen guten Formular-Beispielen und dazugehörigen Erklärungen ist bares Gold wert, wenn man seine Systeme validieren muss. Dazu gabs noch die kompletten Validierungsunterlagen zu einem (realen) Beispielprojekt und ein Handbuch über SOPs (Standard - Arbeitsanweisungen). Ganz nebenbei ist Heidelberg eine wunderschöne Stadt, die man unbedingt mal gesehen haben sollte. Ach ja, neben "Schreiben Auf Papier" kenne ich jetzt noch eine neue Abkürzung für SAP: "Schweiss, Angst, Probleme" 😉

Nu(h)r die Wahrheit…

... hat der Dieter gesprochen und das war absolut sehenswert. Wir waren neulich im Tempodrom zu Berlin zum neusten Programm von Dieter Nuhr, und das ist sehr empfehlenswert kann ich nur sagen. Ich hatte zwar erst so meine Bedenken ob in einem relativ großen Saal (ca. 3000 Leute) die richtige Stimmung aufkommt, aber er hat das wunderbar hingebogen. Bisher war ich nur die Wühlmäuse (vieleicht 1/10 der Leute) gewohnt was Kabarett angeht, aber es war ein wirklich gelungener Abend. Er hats drauf die Leute zu begeistern mit den eigentlich meist furchtbaren Wahrheiten über unsere Welt. Es passiert soviel Mist überall das man einfach darüber lachen muss, sonst könnte mans kaum mehr ertragen. Besonders gut fand ich, dass er sich am Ende noch mit dem Publikum unterhalten hat. Da gab es allerhand Fragen für ihn zu beantworten 🙂 Prädikat: Wertvoll!

Mit dem Auto fahren…

... kann echt schrecklich sein. Insbesondere dann, wenn man nicht vorwärts kommt, wie ich gestern. Auf meinem Weg zur Arbeit lief eigentlich alles wie immer, bis genau 2 Kilometer vor dem Ziel. Ich konnte meine Autobahnabfahrt quasi schon sehen als ca. 300m vor mir plötzlich 3 Lastwagen meinten Wilde Sau spielen zu müssen. Dann kam das unvermeidliche, Stillstand! Und zwar für satte 3,5 Stunden mit Notarzt, Feuerwehr, Polizei und Helikopter. Das volle Programm eben. Pünktlich zum Mittagessen war ich dann auf Arbeit. Das einzig lustige daran war das mein Chef noch später ankam als ich, der stand nämlich 4 Kilometer hinter mir im Stau... Eigentlich bin ich nicht abergläubisch, aber Murphys Gesetz stimmt. Das war der einzige Tag seit langem an dem ich mal "etwas später" zu Arbeit fahren wollte. Das es so viel später wird hätte ich wirklich nicht gedacht 😉

Seeluft…

...haben sich mein Schatz und ich an der Ostsee um die Nase wehen lassen. Genauer gesagt im "Ostseeheilbad Bansin" auf Usedom. Dort nächtigten wir im Aparthotel "An der Seebrücke", das auch quasi, wie überraschend, direkt an der Seebrücke zu finden ist 😉 Nachdem wir nun beide erfolgreich unser Studium abgeschlossen und ich meine ersten 3 Monate als Arbeitnehmer absolviert habe war das die langverdiente Erholung. Anbei gibts noch einige visuelle Eindrücke unseres Ausfluges 🙂