Erfurt…

... war unser Ziel beim Ausflug am 4. Adventswochenende. Es ging hauptsächlich darum den Weihnachtsmarkt in der Thüringer Hauptstadt zu besuchen, welcher mir von einer Kollegin empfohlen wurde. Erfurt hat eine sehr schöne und vorallem große Altstadt wie ich fand. Hier kann man in schier endlosen Straßen shoppen gehen. Hin und wieder kommt man an einen kleinen schnuckeligen Platz auf denen überall weihnachtliche Buden und Stände aufgebaut waren. Neben dem großen Weihnachtsmarkt auf dem Domplatz, der wirklich "gut besucht" war am Samstag Abend, fand ich vorallem den kleinen mittelalterlichen Markt direkt an der Krämerbrücke sehr schön. Besonders die essbaren Dinge hier waren mal eine Abwechslung zu dem üblichen Standardkram den man von Weihnachtsmärkten her kennt. Nun will ich euch natürlich noch erklären warum Erfurt so heisst wie es heisst. Das Bild links zeigt die Krämerbrücke auf der damals die Krämer Handel betrieben haben. Hier durfte man aber wegen der enge nur mit dem Handkarren drüber, die schweren Pferdefuhrwerke mussten daneben durch eine "Furt" durch die "Erf" geführt werden. Erf heisst soviel wie braunes, dreckiges Wasser, was allerdings nur nach der Schneeschmelze so aussah. Das Wasser war sehr sauber als wir da waren. Diese und viele weitere interessante Fakten haben wir übrigens bei einer zweistündigen Stadtrundfahrt mit einer alten Strassenbahn aus DDR Zeiten erfahren. Die Bahn auf dem Bild ist baugleich mit der die uns durch die Stadt gefahren hat, allerdings ist die hier eine fahrende Bar. Geniale Idee wie ich finde, würde sich bei uns auch gut machen 🙂 So, genug der Geschichtsstunde. Ich kann Erfurt auf jedenfall empfehlen. Es wäre noch deutlich mehr zu sehen gewesen, wenn man mehr Zeit mitgebracht hätte. Zur Übernachtung können wir das Grand Hotel am Dom empfehlen, war sehr schön dort!

In diesem Sinne wünschen wir allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

So ein iPod…

... ist eine tolle Sache. Es macht wirklich Spass damit Musik zu hören und ein gewisser "Aufschlag" zu normalen MP3-Player Preisen ist meiner Meinung nach schon irgendwie gerechtfertigt, ABER das Ding hat auch einige Nachteile, die ich hier mal hier nennen will:
  • Datenkabel - Ich hasse es, wenn Hersteller meinen ihren eigenen Geräteanschluss durchdrücken zu müssen. Jeder vernünftige Anbieter sollte sich an Standards halten wie zum Beispiel Mini-USB. So ein Kabel kostet wenig und fast jeder hat eins rumliegen, nicht so bei Apple. Hier bringt man seinen, extrem breiten, Sonderstecker mit. Echt toll!
  • Daten aufspielen - Bei fast jedem gewöhnlichen MP3-Player kann man einfach seine vorhandenen MP3 Dateien auf das Gerät legen um sie abzuspielen, nicht so beim iPod. Hier bedarf es zwingend der iTunes Software um das zu tun. Direktes aufspielen in eine eigene Ordnerstruktur geht nicht.
  • Das Speicherformat - Steckt man den iPod an den PC, wird folgende Ordnerstruktur sichtbar. Hier kann man erkennen wie intern die Musik organisiert wird. Leider lässt sich hier nicht mit Logik erschliessen wo welches Lied liegt. Die Bezichnung "AOPA" im Ordner "F00" sagt mir leider absolut nichts. Sehr schade!
  • Ladegerät - Ist im Lieferumfang nicht enthalten. Strom wird über das USB Kabel gezogen, was ja bekanntermaßen nur an einem Rechner geht. Wirklich blöd, wenn man gerade keinen Rechner zur Verfügung hat. Strom gibt es überall, aber USB Anschlüsse nicht, ganz toll Apple. Man hat natürlich die Möglichkeit so ein Netzteil nachzukaufen, kostet auch nur 10 Euro 😉
  • Akku tauschen - Geht nicht, ist fest eingebaut.
  • Musik hören während der Akku lädt - Geht nicht, total bescheuert. Jetzt liegt mein iPod neben mir auf dem Tisch und läd sich voll via USB Kabel, die Kopfhörer stecken drin, aber der "Verbunden" Bildschirm geht nicht weg. Das Gerät ist nicht benutzbar, unglaublich...
  • Stop-Taste - Gibt es nicht, aber irgendwie vermisse ich die.
  • Kopfhörer - sind benutzbar, aber doch relativ bescheiden in der Qualität.
Das sind so die Dinge die mir negativ aufgefallen sind. Ansonsten ist das Gerät in der Bedienung schon sehr schön, auch wenn das mit dem Rad ein bischen gewöhnungsbedürftig ist. Muss man so ein Ding haben? Ich denke nicht, ein guter herkömmlicher Abspieler hätte es vermutlich auch getan, aber Apple ist ja mittlerweile Kult und daher kommt man eigentlich nicht mehr dran vorbei.

Ich liebe Support!

Neulich auf Arbeit bekam ich einen Anruf von einem externen in unserer Fertigungshalle: <Dialog Anfang> Er: Mein Internet geht nicht. Ich: Haben sie eine IP bekommen? Er: Ja (erstaunlich das er gewusst hat was ich meine, Respekt!) Ich: Haben sie den Proxy richtig eingestellt? (eine bebilderte Anleitung liegt auf seinem Tisch!) Er: Ja, klar. Ich: Hm, *mist* dann komm ich mal vorbei *durch die ganze Produktionshalle lauf* Dort angekommen untersuche ich als erstes seine Proxy-Einstellungen und siehe da, nichts ist gesetzt. Ich: Sie haben doch garkeinen Proxy eingestellt ?!?!?! Er: Oh ja, achso ja, na ich wusste nicht wo die sind beim Firefox. </Dialog Ende> Zugegeben, die Anleitung war nur für den IE geschrieben, aber warum zum Geier sagt der Mann dann "Ja, klar" ??? Warum kann niemand mal zugeben das er oder sie es nicht hinbekommen hat. Sowas ist leider eher die Regel als die Ausnahme. Beim ersten und zweiten mal isses noch ganz lustig, aber irgendwann nervts nur noch. Meine Hochachtung an alle Leute die den ganzen Tag Support machen müssen. Ich machs nur ab und zu am Rande und das reicht mir auch voll und ganz...