So eine USV…

... kann viel Spass machen. So hatten wir heute ein Problem mit einem Rechner der an einer kleinen USV (APC Back-UPS 650) hängt. Und zwar hatte ich dort vor geraumer Zeit die zur USV gehörende Software installiert, damit man einstellen kann was passiert wenn der Strom ausfällt. Eingestellt war "bleib solange an wie möglich und gehe dann in den Ruhezustand". Nun hatten wir heut morgen mal wieder den Fall das der Saft für ne Millisekunde weg war. Also ich kann nur ahnen was passiert ist, da ich nicht dabei war, aber als wir den PC danach begutachteten war dieser in einem undefinierbaren Zustand. Er lief, der Monitor war an, aber es gab keine Reaktion auf Maus - oder Tastatureingaben, das Bild war schwarz. Dann starteten wir das Ding neu mit dem Resultat das der PC beim Start sich direkt in den Ruhezustand verabschiedet hat, ohne das man in der Lage war noch einen Handgriff zu machen. Die Software vom USV-Anbieter schien daran schuld zu sein. Im abgesicherten Modus ließ sich der Rechner starten, aber die USV-Software konnte man dort nicht deinstallieren, da sich diese nur löschen lässt wenn eine USV erkannt wurde, dem unerklärlicherweise nicht so war. Tolle Wurst! Letztendlich mussten wir Windows im abgesicherten Modus sagen das er wieder den hauseigenen USV-Dienst benutzen soll und nicht den zur USV gehörenden. Danach war der PC wieder normal startbar und die APC-Software löschbar. Aber bis man diese Erkennnis hat geht Zeit drauf ohne Ende... Die Geschichte ist zwar jetzt nicht wirklich spektakulär, aber ich wollt sie trotzdem zum Besten geben 🙂

Wenn einer eine Reise tut…

... dann kann er was erleben. So, oder so ähnlich geht ein altes Sprichwort das sich immer wieder bewahrheitet. Da ich mich mal wieder auf Dienstreise begeben sollte, und mir die Art der Anreise meistens freigestellt ist, habe ich mich diesmal für den Nachtzug der deutschen Bahn entschieden. Warum ich sowas mache? Weil ich erstens keine Lust hatte auf 6h Auto fahren und zweitens noch nie mit einem Nachtzug gefahren bin. In diesem Zug hat man 3 Möglichkeiten des übernachtens. Da wäre zunächst der ganz normale verstellbare Sitz und dann gibt es die beiden Liegevarianten "Kajütenwagen" und der exorbitant teure "Schlafwagen". Ich hatte den Kajütenwagen gebucht, weil der Schlafwagen so teuer ist, dass man dann den Verzicht auf einen Flug oder einen Mietwagen, wohlgemerkt für eine ganze Woche, bei der FiBu nicht mehr sachlich begründen kann 😉 Na jedenfalls sind in einem Kajütenwagen ca. ein Dutzend Kabinen in denen jeweils 2 Personen übereinander platz finden. Das heisst oben liegt man auf einer wirklich sehr schmalen Liege und darunter befinden sich 2 normale Sitze die sich gegenüberstehen und die zu einer Liegefläche zusammengeschoben werden können. Dazu gesellen sich noch ein paar Schließfächer an der Seite, wo man seine Wertsachen verstauen kann. Ich hatte den unteren Teil, also die 2 zusammengeschobenen Sitzflächen als Schlafplatz plus ein Bettlaken, ein wirklich lächerlich kleines schmales Kissen und eine einfache Couch-Decke zum kuscheln, Prima! Also um auf den Punkt zu kommen, es war nicht gerade angenehm. Die Liegefläche ist nicht eben und viel zu kurz; und ich bin mit 1,78 nicht gerade gr0ß. Das rattern der Räder stört schon ganz schön und die ständigen Kurven und Ruckler wecken einen leider recht häufig auf. Also ich war zwar streckenweise abwesend, aber bestimmt stündlich wach und richtig schlafen würde ich das auch nicht nennen. Jetzt weiss ich jedenfalls genau was es bedeutet wenn jemand sagt er sei "gerädert"... Leider hatte ich an diesem Tag dann ein langes Seminar, was durch diese Fahrt im Rücken nicht gerade einfach zu überstehen war. Na jedenfalls kann ich das Ãœbernachten im Kajütenwagen nicht unbedingt empfehlen und das nächste mal fahre ich wieder tagsüber oder ich fliege. Was nützt es einem, wenn man zwar die Reisezeit effektiver nutzen kann, man aber dafür am Folgetag zu nichts zu gebrauchen ist. Ach ja, den Vogel hat dann früh der Schaffner noch abgeschossen, als er für den Kaffee 2,70 Euro haben wollte. Das bei den Ticketpreisen in einem Nachtzug kein "Guten Morgen Kaffee" inklusive ist, ist eine Frechheit und wieder mal typisch für die Servicewüste Deutschland! Auf den Kaffee hab ich jedenfalls verzichtet...

Eine Unverschämtheit…

... sind die Preise heutzutage. Ich meine hier insbesondere die Preise für Snacks und Getränke im Kino. Beim letzten Kinobesuch in einem UCI-Kino wollten wir uns einmal Nachos und dazu eine Cola gönnen. Die nehmen da sage und schreibe 7,15 Euro dafür, ganz zu schweigen von den Kartenpreisen. Die kleinste Tüte Popcorn im Angebot kostet 3,50 Euro! Auch wenn es vieleicht nicht mehr zeitgemäß ist den Vergleich zu bringen, muss ich doch immer wieder daran denken das 7,15 Euro fast 15 DM sind/waren. Das sind 15 DM für ein bischen Maisstärke, einen meiner Meinung nach unappetitlichen Klecks Käsesoße und einen Becher Cola. Also beim besten Willen, aber wer soll sich das eigentlich leisten können? Ein Paar mit 2 Kindern wird da locker 40 bis 50 Tacken los für einen Kinobesuch, dass ist für so manchen der Einkauf einer ganzen Woche. Ich finds schon heftig wo wir teilweise mit den Preisen angekommen sind. Na dann, bis zur nächsten Abzocke...